CDU Kreisverband Speyer
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09:04 Uhr | 07.07.2015 StartseiteStartseiteKontaktKontaktImpressumImpressum
 
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Frauen-Union
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Die 1974 im Kreisverband Speyer gegründete FU ist eine parteipolitische Interessenvertretung für Frauen mit der Zielsetzung, Perspektiven und Partizipation von Frauen in Partei, Politik und Gesellschaft  zu vertreten und zu fördern.

Interessenten, die die Arbeit der FU unterstützen bzw. mitgestalten möchten, sind herzlich willkommen.

Ansprechpartner:

Silvia Hoffmann
Obere Langgasse 34c
67346 Speyer
Tel.: 78199

 




Kreisvorstand

Aktuelles


Kreisvorstand

Vorsitz:
 

Silvia Hoffmann   

Stellvertreter:

Inge Höhl
  Angela Magin   

Beisitzer:

Fanny Avril   
Gerlinde Drees
Bettina Gersch   
  Nadja Hattab   
Roswitha Hattab
Heidi Henke
Christina Körnig
  Olga Romanez   

assoziierte Mitglieder:

  Bärbel Brecht-Fahnenstich   
Beate Klehr-Merkl   

 

 

Aktuelles



Offene Vorstandssitzungen 2015:
04.02., 06.05., 05.08., 04.11.; jeweils um 19.30 im UG der Stadthalle.

Frauen Union Speyer informiert sich bei Dr. Axel Wilke über die Arbeit im Landtag von Rheinland-Pfalz, 16.06.2015
Auf Initiative der FU-Vorsitzenden Silvia Hoffmann nahm sich Dr. Axel Wilke im Anschluss an eine Führung durch den Landtag Zeit für ein ausführliches Gespräch mit der Frauen Union, wobei der Strafvollzug in Rheinland-Pfalz einen der Gesprächsschwerpunkte bildete.



Wilke, der nicht nur Rechtspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, sondern auch Mitglied der Strafvollzugskommission des Landes ist, berichtete von seinen Erfahrungen bei zahlreichen Besuchen in den Strafanstalten des Landes, angefangen von der Jugendarrestanstalt in Worms bis hin zur Sicherungsverwahrung in Diez. Dort habe man bei der letzten Begegnung mit den Mitarbeitern erfahren müssen, wie schwierig die Umsetzung des vom Landtag vor wenigen Jahren verabschiedeten Gesetzes in die Praxis sei. Das sei allerdings nicht Folge schlechter Arbeit des Parlaments, sondern auf die wenig realitätsnahen Vorgaben des BVerfG zurückzuführen, betonte Wilke. Ein weiteres sehr aktuelles Thema im Strafvollzug bilde die zunehmende Zahl älterer Gefangener, deren Unterbringung mit Blick auf soziostrukturelle Auswirkungen die Frage aufwerfe, ob man diese in einer Einrichtung konzentrieren oder weiter dezentral auf alle Anstalten verteilen solle.

Künftige kriminaltechnische Herausforderungen sieht MdL Wilke bei der Strafverfolgung im Feld der Cyber-Kriminalität, insbesondere beim „Dark Net“, einer Handelsplattform für kriminelle Dienstleistungen jeglicher Art, deren Anonymität bei der Abwicklung von Handelsgeschäften auch mithilfe der Währung „Bitcoin“ gewahrt werde.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen im Landtagsrestaurant erhielten die Mitglieder der Frauen Union die Möglichkeit, noch offene Fragen zu klären.

Gesprächsrunde der Frauen Union Speyer mit MdB Johannes Steiniger

Einen Überblick über aktuelle Politthemen im Bundestag sowie einen Einblick in parlamentarische wie politische Verfahrensweisen zur Entscheidungsfindung und -umsetzung vermittelte das Bundestagsmitglied Johannes Steiniger auf Einladung der FU-Vorsitzenden Silvia Hoffmann interessierten Teilnehmerinnen der Frauen Union, darunter auch Gästen aus dem Rhein-Pfalz-Kreis und Ludwigshafen.


Von internationaler Konfliktpolitik als Antwort auf durch nichtstaatliche Akteure ausgelöste Krisen, über innenpolitische Erfolge wie die „schwarze Null“ und schwelende Problemfelder wie der demographische Wandel - im Diskurs verknüpft mit der europäischen Finanzpolitik - bis zu gesellschaftspolitischen Themen wie die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften auch im Adoptionsrecht berichtete Johannes Steiniger. In der anschließenden Diskussion kristallisierte sich im Teilnehmerkreis eine klare Akzeptanz zugunsten einer Novellierung des Adoptionsrechts heraus, was auch von Steiniger selbst  befürwortet wird. Die Sitzung endete mit einem Appell von Johannes Steiniger, der neben dem Bundestagsmandat auch den Landesvorsitz der Jungen Union in Rheinland-Pfalz innehat, Deutschland müsse auf die Herausforderungen der Digitalisierung, Stichwort „Industrie 4.0“, reagieren und einen Platz an der Spitze einnehmen, um den erreichten gesellschaftlichen Wohlstand für die Zukunft zu sichern.


Frauen Union mit MdL Dr. Axel Wilke zum Informationsbesuch im Hospiz Wilhelminenstift

Einen herzlichen Empfang bereitete die Leiterin des Hospizes im Wilhelminenstift, Sr. Iris Endres, der Frauen Union Speyer, die vor dem Hintergrund der parlamentarischen Beratungen zu Palliativ- und Hospizversorgung sowie zur Sterbebegleitung im Bundestag einen Eindruck aus der Praxis gewinnen wollte. Begleitet wurde die Gruppe auf Einladung der FU-Vorsitzenden Silvia Hoffmann von MdL Dr. Axel Wilke, der im Vorfeld anstehender Informationsgespräche auf Landesebene ebenfalls einen Einblick in die gängige Praxis erhalten wollte.
Wie Sr. Iris berichtete, entstanden Hospizgedanke und Palliativmedizin als Alternative zu der in der Schweiz praktizierten aktiven Sterbehilfe. Dahinter steht der Wunsch, Menschen am Ende ihres Lebens menschenwürdig zu begleiten - sie sterben lassen zu können. Noch vor 20 Jahren ein Novum in Rheinland-Pfalz existieren mittlerweile insgesamt 7 Hospize, weitere befinden sich im Aufbau, so Sr. Iris. Aufnahmevoraussetzung ist eine schwere onkologische Erkrankung in einem Stadium, in dem die Erkrankung „nach menschlichem und medizinischem Ermessen in absehbarer Zeit zum Tode führt“. Hospize verfügen zur Betreuung ihrer „Gäste“ über einen privilegierten Personalschlüssel und werden durch Ehrenamtliche unterstützt. Die ärztliche Versorgung basiert auf dem „Hausarztsystem“, was bedeutet, dass die kooperierenden Ärzte 24 h pro Tag ansprechbar sein müssen. Das Wilhelminenstift bspw. arbeitet mit 7 Ärzten und 20 Ehrenamtlichen zusammen.

„Psychologische Hilfestellung“ gewährt darüber hinaus „Mäuslein“, ein von einem ehemaligen „Gast“ übernommener Papagei, der laut Sr. Iris nicht nur über einen großen Wortschatz, sondern auch über ein gewisses Maß an Empathie verfügt und nachmittags gerne mal Kaffee anbietet – zumindest verbal.
 

"Die gläserne Decke - Frauen und Führungspositionen"

Positive Resonanz erhielt die FU-Vorsitzende Silvia Hoffmann für eine Veranstaltung der Frauen Union, die den schwierigen Weg von Frauen in Führungspositionen thematisierte. Insbesondere der informative Vortrag der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Speyer, Inge Trageser-Glaser, aber auch die „angenehme Diskussionsatmosphäre“ im Anschluss wurden von den Teilnehmerinnen, darunter auch aus Ludwigshafen und Mainz, reichlich mit Lob bedacht.

Unter Verweis auf die Aktualität des Themas informierte Referentin Trageser-Glaser über das zum 1. Mai 2015 in Kraft getretene Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen, das in Abhängigkeit vom Unternehmenstypus eine Geschlechterquote von 30% bzw. selbst festzulegende, verpflichtende Zielgrößen für Spitzenfunktionen festschreibt. Trotz positiver Statements zur Frauenquote auch von männlichen Führungskräften waren nach Trageser-Glaser 2014 lediglich 5% der Vorstandsmitglieder der 200 umsatzstärksten Unternehmen weiblich – ein Zuwachs von ca. 1% gegenüber 2013. Die 100 größten Unternehmen verzeichneten im gleichen Zeitraum sogar einen leicht rückläufigen Frauenanteil. Lediglich im sozialen Sektor „Erziehung und Unterricht“ bzw. „Gesundheits- und Sozialwesen“ sind Frauen mit 65% bzw. 54% in Führungspositionen vertreten.
Wahrnehmung und Kommunikation, sowohl tradiert als auch situativ, wie sie sich nicht selten in Rollenstereotypen manifestieren, nennt Silvia Hoffmann als sogenannte „weiche“ Faktoren, die den Weg von Frauen in Führungspositionen nachhaltig beeinflussen. So führen Zuschreibungen wie „aggressiv“ und „risikofreudig“ in Abhängigkeit vom Geschlecht mitunter zu konträren Bewertungen hinsichtlich der Führungseignung. Neben Rollenverhalten und strukturellen Faktoren bezeichnet Trageser-Glaser u.a. hohe eigene Ansprüche, aber auch Zurückhaltung bei der Kommunikation der eigenen Leistung als karrierehemmend. Zugleich erschweren widersprüchliche Erwartungen den beruflichen Aufstieg. Familie zu haben wirkt gleichermaßen karriereförderlich wie –hinderlich; kommunikative Anpassung dient als Voraussetzung für Zugehörigkeit, aber auch für Ablehnung infolge mangelnder Authentizität. Karrierefördernd wirken sich dagegen u.a. Prestigebewusstsein und Netzwerkarbeit aus.
Insgesamt stehen Frauen einem Geflecht ineinandergreifender und „zementierter Mentalitätsmuster“, der sogenannten „gläsernen Decke“, gegenüber, als deren „Hüter“ laut einer Sinus-Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums männliche Einstellungen von „konservativ mit traditionellem Frauenbild“ über „emanzipiert mit Bewusstsein für gesellschaftliche Rollenzuschreibungen“ bis zu „egalitär mit Verantwortungszuweisung auf mangelndes Nachfrageverhalten“ fungieren. Vor diesem Hintergrund kann es zielführend, wenn auch nicht ganz risikofrei, sein, die Rahmenbedingungen und Spielregeln zu verinnerlichen, sich gegebenenfalls anzupassen sowie einen eigenen, überzeugenden (Führungs-)Stil zu entwickeln.
Mit dem Hinweis, keine geschlechtsspezifischen Stereotypen fördern zu wollen,
überreichte FU-Vorsitzende Silvia Hoffmann der Referentin, Inge Trageser-Glaser, zum Abschluss statt eines Blumenstraußes ein Weinpräsent.

 
 

Frauen Union besucht das Benefizkonzert für den Frauen und Mädchen Notruf Speyer, 31.01.2015



Unterstützung von Frauen für Frauen ist ein Herzensanliegen der neuen Vorsitzenden der Frauen Union (FU), die mit weiteren Vorstandsmitgliedern vergangenen Samstag eine musikalische Veranstaltung der Chorgemeinschaft Speyer mit tänzerischen Einlagen des Tanzstudios Elke Maibauer zugunsten des Frauen und Mädchen Notrufs besuchte. Nicht selten bzw. nach wie vor wird sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen tabuisiert, so dass die Betroffenen im Bedarfsfall auf diskrete Hilfestellungen angewiesen sind. Auf diesem Feld engagiert sich der Notruf beratend wie begleitend bereits seit mehr als 30 Jahren, teils ehrenamtlich sowie bislang kostenfrei. Um dieses Angebot weiterhin in gewohntem Umfang anbieten zu können, ist der gemeinnützige Träger „Labyrinth e.V.“ auf finanzielle Zuwendungen angewiesen.
Auch MdL Dr. Axel Wilke besuchte zwecks Unterstützung des Notrufs das Konzert und spendierte darüber hinaus den Anwesenden der Frauen Union ein Glas Sekt.

  



 


Frauen-Union unterstützt Speyerer Frauenhaus
 
Der Vorstand der Frauen-Union beschließt bei seinem Jahresabschlusstreffen auf dem Weihnachtsmarkt seine Beteiligung an der Aktion „Spendenstern“, um die pädagogische Arbeit des Speyerer Frauenhauses mit den Kindern, deren Mütter dort Schutz vor häuslicher Gewalt suchen, zu unterstützen.

 
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