CDU Kreisverband Speyer
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21:02 Uhr | 24.05.2015 StartseiteStartseiteKontaktKontaktImpressumImpressum
 
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Frauen-Union
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Die 1974 im Kreisverband Speyer gegründete FU ist eine parteipolitische Interessenvertretung für Frauen mit der Zielsetzung, Perspektiven und Partizipation von Frauen in Partei, Politik und Gesellschaft  zu vertreten und zu fördern.

Interessenten, die die Arbeit der FU unterstützen bzw. mitgestalten möchten, sind herzlich willkommen.

Ansprechpartner:

Silvia Hoffmann
Obere Langgasse 34c
67346 Speyer
Tel.: 78199

 




Kreisvorstand

Aktuelles


Kreisvorstand

Vorsitz:
 

Silvia Hoffmann   

Stellvertreter:

Inge Höhl
  Angela Magin   

Beisitzer:

Fanny Avril   
Gerlinde Drees
Bettina Gersch   
  Nadja Hattab   
Roswitha Hattab
Heidi Henke
Christina Körnig
  Olga Romanez   

assoziierte Mitglieder:

  Bärbel Brecht-Fahnenstich   
Beate Klehr-Merkl   

 

 

Aktuelles



Offene Vorstandssitzungen 2015:
04.02., 06.05., 05.08., 04.11.; jeweils um 19.30 im UG der Stadthalle.


"Die gläserne Decke - Frauen und Führungspositionen"

Positive Resonanz erhielt die FU-Vorsitzende Silvia Hoffmann für eine Veranstaltung der Frauen Union, die den schwierigen Weg von Frauen in Führungspositionen thematisierte. Insbesondere der informative Vortrag der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Speyer, Inge Trageser-Glaser, aber auch die „angenehme Diskussionsatmosphäre“ im Anschluss wurden von den Teilnehmerinnen, darunter auch aus Ludwigshafen und Mainz, reichlich mit Lob bedacht.

Unter Verweis auf die Aktualität des Themas informierte Referentin Trageser-Glaser über das zum 1. Mai 2015 in Kraft getretene Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen, das in Abhängigkeit vom Unternehmenstypus eine Geschlechterquote von 30% bzw. selbst festzulegende, verpflichtende Zielgrößen für Spitzenfunktionen festschreibt. Trotz positiver Statements zur Frauenquote auch von männlichen Führungskräften waren nach Trageser-Glaser 2014 lediglich 5% der Vorstandsmitglieder der 200 umsatzstärksten Unternehmen weiblich – ein Zuwachs von ca. 1% gegenüber 2013. Die 100 größten Unternehmen verzeichneten im gleichen Zeitraum sogar einen leicht rückläufigen Frauenanteil. Lediglich im sozialen Sektor „Erziehung und Unterricht“ bzw. „Gesundheits- und Sozialwesen“ sind Frauen mit 65% bzw. 54% in Führungspositionen vertreten.
Wahrnehmung und Kommunikation, sowohl tradiert als auch situativ, wie sie sich nicht selten in Rollenstereotypen manifestieren, nennt Silvia Hoffmann als sogenannte „weiche“ Faktoren, die den Weg von Frauen in Führungspositionen nachhaltig beeinflussen. So führen Zuschreibungen wie „aggressiv“ und „risikofreudig“ in Abhängigkeit vom Geschlecht mitunter zu konträren Bewertungen hinsichtlich der Führungseignung. Neben Rollenverhalten und strukturellen Faktoren bezeichnet Trageser-Glaser u.a. hohe eigene Ansprüche, aber auch Zurückhaltung bei der Kommunikation der eigenen Leistung als karrierehemmend. Zugleich erschweren widersprüchliche Erwartungen den beruflichen Aufstieg. Familie zu haben wirkt gleichermaßen karriereförderlich wie –hinderlich; kommunikative Anpassung dient als Voraussetzung für Zugehörigkeit, aber auch für Ablehnung infolge mangelnder Authentizität. Karrierefördernd wirken sich dagegen u.a. Prestigebewusstsein und Netzwerkarbeit aus.
Insgesamt stehen Frauen einem Geflecht ineinandergreifender und „zementierter Mentalitätsmuster“, der sogenannten „gläsernen Decke“, gegenüber, als deren „Hüter“ laut einer Sinus-Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums männliche Einstellungen von „konservativ mit traditionellem Frauenbild“ über „emanzipiert mit Bewusstsein für gesellschaftliche Rollenzuschreibungen“ bis zu „egalitär mit Verantwortungszuweisung auf mangelndes Nachfrageverhalten“ fungieren. Vor diesem Hintergrund kann es zielführend, wenn auch nicht ganz risikofrei, sein, die Rahmenbedingungen und Spielregeln zu verinnerlichen, sich gegebenenfalls anzupassen sowie einen eigenen, überzeugenden (Führungs-)Stil zu entwickeln.
Mit dem Hinweis, keine geschlechtsspezifischen Stereotypen fördern zu wollen,
überreichte FU-Vorsitzende Silvia Hoffmann der Referentin, Inge Trageser-Glaser, zum Abschluss statt eines Blumenstraußes ein Weinpräsent.

 
 

Frauen Union besucht das Benefizkonzert für den Frauen und Mädchen Notruf Speyer, 31.01.2015



Unterstützung von Frauen für Frauen ist ein Herzensanliegen der neuen Vorsitzenden der Frauen Union (FU), die mit weiteren Vorstandsmitgliedern vergangenen Samstag eine musikalische Veranstaltung der Chorgemeinschaft Speyer mit tänzerischen Einlagen des Tanzstudios Elke Maibauer zugunsten des Frauen und Mädchen Notrufs besuchte. Nicht selten bzw. nach wie vor wird sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen tabuisiert, so dass die Betroffenen im Bedarfsfall auf diskrete Hilfestellungen angewiesen sind. Auf diesem Feld engagiert sich der Notruf beratend wie begleitend bereits seit mehr als 30 Jahren, teils ehrenamtlich sowie bislang kostenfrei. Um dieses Angebot weiterhin in gewohntem Umfang anbieten zu können, ist der gemeinnützige Träger „Labyrinth e.V.“ auf finanzielle Zuwendungen angewiesen.
Auch MdL Dr. Axel Wilke besuchte zwecks Unterstützung des Notrufs das Konzert und spendierte darüber hinaus den Anwesenden der Frauen Union ein Glas Sekt.

  



 


Frauen-Union unterstützt Speyerer Frauenhaus
 
Der Vorstand der Frauen-Union beschließt bei seinem Jahresabschlusstreffen auf dem Weihnachtsmarkt seine Beteiligung an der Aktion „Spendenstern“, um die pädagogische Arbeit des Speyerer Frauenhauses mit den Kindern, deren Mütter dort Schutz vor häuslicher Gewalt suchen, zu unterstützen.

 
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