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12.03.2014, 23:02 Uhr | Dr. Gottfried Jung Übersicht | Drucken
Ein etwas anderer politischer Aschermittwoch

Mit einem politischen Aschermittwoch der „etwas anderen Art“ präsentierte sich die Speyerer CDU mit ihrem Spitzenkandidaten für die Stadtratswahl, Dr. Gottfried Jung beim Heringsessen im Domhof. Der traditionelle politische Aschermittwoch sei gekennzeichnet durch mancherlei derbe Sprüche und Seitenhiebe auf den politischen Gegner, erklärte Jung. Das diene wohl nicht zuletzt dem Stimulieren der eigenen Mitglieder. Das sei jedoch nicht der Stil der Speyerer CDU. In der CDU gebe es auch so eine gute Stimmung.




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Das Team der Stadtratskandidaten enthalte eine gute Mischung unterschiedlicher Berufs- und Bevölkerungsgruppen. Die Jüngsten im Team seien 19 und 20 Jahre alt. Die Hälfte der Teammitglieder seien Frauen. Die CDU werbe mit ihnen dafür, dass mehr Frauen in der Kommunalpolitik mitarbeiten. Nicht alle Teammitglieder seien Parteimitglied. Die CDU verbinde damit die Botschaft, dass sie eine sachorientierte, ideologiefreie Politik betreibe, mit der sie für alle da sei. Sie verstehe sich als „Bürgerinitiative für Speyer“.

Eine Stadt verändere sich ständig, und immer aufs Neue gebe es Entwicklungen und Probleme, die angegangen werden müssten, erklärte Jung. Man könne sich darin erschöpfen, Probleme zu beklagen. Für die Speyerer CDU sei Optimismus das Leitmotiv, und mit dieser Einstellung greife sie Probleme auf. Speyer sei eine Stadt mit guten Zukunftschancen. Die CDU verstehe sich dabei als Ideenwerkstadt, und ihr Kandidatenteam habe Lust auf Zukunft.

In den letzten zwanzig Jahren sei einer der Schwerpunkte der CDU ein familienfreundliches Speyer gewesen. Hierbei sei man inzwischen sehr weit gekommen. Neben guten Betreuungsmöglichkeiten für Kinder sei es aber auch wichtig, dass junge Familien Wohneigentum zu bezahlbaren Preisen bilden können. Der Stadtrat habe in seiner letzten Sitzung einer Initiative der CDU-Fraktion für ein Modellprojekt „Junges Wohnen“ im hinteren teil des Normand-Geländes zugestimmt.

Anders als andere Städte sei Speyer mit seiner kleinen Gemarkung kaum in der Lage, sich in der Fläche auszudehnen. Deshalb sei die Stadt auf eine Entwicklung nach innen angewiesen. Oberbürgermeister Eger habe nach intensiver Vorarbeit ein Konzept vorgelegt, das mögliche weitere Wohnungsbaupotentiale im gesamten Stadtgebiet identifiziert habe. Ausgehend von einem Vorschlag der CDU-Fraktion, einen „runden Tisch“ Wohnungsbau einzurichten habe er das Konzept einem Kreis von Akteuren der Wohnungswirtschaft vorgestellt und wolle diese Kommunikation projektbezogen fortsetzen.

Ein attraktiver Wohnstandort wie Speyer müsse sich verstärkt mit dem immer weiter wachsenden Individualverkehr auseinandersetzen. Die Verkehrsreduzierung müsse in den Mittelpunkt rücken. Das Ziel der CDU sei, erklärte Jung, eine Fahrradstadt Speyer. Dazu müsse die Stadt für Radfahrer durchlässiger werden. Gefahrenpunkte müssten reduziert, und in der Innenstadt müssten mehr Fahrradparkplätze geschaffen werden. Ein weiteres Ziel sei für die Zukunft der Ausbau des Carsharings. Die gute Erreichbarkeit der Innenstadt müsse im Interesse des Einzelhandels erhalten bleiben.

Weitere Themen des politischen Aschermittwoch, der vom CDU-Kreisvorsitzenden Michael Wagner und mit einer Videobotschaft der CDU-Landesvorsitzenden Julia Klöckner eröffnet wurde, waren neben Sport und Kultur der Klimaschutz  und das „grüne Gesicht“ von Speyer. Auf Grund der CDU-Initiative „Speyer 100 % regenerativ“ habe die Stadt eine Entwicklung genommen, die über die Region hinaus Beachtung finde, erklärte Jung. Größten Wert lege die CDU darauf, dass Speyer sein „grünes Gesicht“ behalte. Dabei wolle sie eine Weiterentwicklung in Richtung „essbare Stadt“, bei der anstelle von bloßem optischem Grün mehr Obstbäume und Beerensträucher im Rahmen von Mitmach-Aktionen von Bürgern gepflanzt würden.

| Michael Wagner, 12.03.2014, 22:05 Uhr

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