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15.03.2018, 08:49 Uhr | Dr. Axel Wilke Übersicht | Drucken
„Ohne Brücke geh´n wir baden – CDU startet Unterschriftenaktion für verträgliche Planung der Salierbrückensanierung
Bereits ab Mitte der Woche in Speyerer Geschäften, am Samstag auf der Maximilianstraße: damit das Regierungspräsidium Karlsruhe sich bewegt!

Es ist derzeit das Gesprächsthema Nr. 1 in der Stadt: die katastrophalen Folgen, die der Stadt drohen, wenn tatsächlich ab Januar 2019 für 20 Monate die sanierungsbedürftige Salierbrücke für den motorisierten Verkehr komplett gesperrt würde, wie es das Regierungspräsidium Karlsruhe plant. Ganz viele Menschen beidseits des Rheins, Pendler, Schüler, Eltern, Anwohnerinnen und Anwohner von möglichen Ausweichstrecken, Betriebe, Handwerk, Krankenhäuser, Rettungsdienste, Einzelhandel und Gastronomie  machen sich riesengroße Sorgen.



„Am vergangenen Montag haben sich auf Einladung von Oberbürgermeister Hansjörg Eger Vertreter verschiedener besonders betroffener Institutionen und Personengruppen zum Meinungsaustausch getroffen. Wenige Tage zuvor hatten bereits Abgeordnete der CDU, darunter Johannes Steiniger und Reinhard Oelbermann, ein Gespräch im Regierungspräsidium in Karlsruhe, um über die Folgen für die Region Speyer und wie man sie abmildern kann, zu beraten. Auch andere Parteien haben sich des Themas angenommen, Briefe geschrieben, Gespräche geführt. Es tut sich also einiges in dieser misslichen Sache, und das ist gut so!“, erklären Fraktionschef Axel Wilke und Kreisvorsitzender Michael Wagner in einer gemeinsamen Presserklärung. „Wir wollen nun mit unserer Aktion allen Menschen der Region Gelegenheit geben, ihren Unmut und ihre Sorgen zu äußern. Je mehr Unterschiften wir sammeln, desto mehr Druck auf das Regierungspräsidium Karlsruhe bauen wir auf, dass nach einer menschenverträglichen Lösung  für die Sanierung gesucht wird“, so die beiden CDU-Politiker weiter. Zu den Forderungen, die in der Unterschriftenliste erhoben werden, gehören u.a.

- die intensive Prüfung, ob nicht doch während der Sanierung eine wenigstens einspurige Verkehrsführung über die Brücke möglich ist,

- die Nutzung aller Möglichkeiten zur Straffung des Zeitplans, vor allem durch 24.-h-Betrieb der Baustelle und Wochenendarbeit, auch wenn dies mit Mehrkosten verbunden ist;

- die Intensivierung der Fährverbindung Speyer- Rheinhausen;

- verkehrslenkende Maßnahmen zum Schutz Speyerer Wohngebiete (Neuland, Hafen- und Kirrmeierstraße) vor dem Schwerlastverkehr z.B. der großen Logistikbetriebe von Post, Daimler-Benz, Pneuhage und Lidl im Speyerer Süden

- ein umfassender Bürgerdialog vor und während der Sanierungsphase.

Am Samstag, 17.03.2018, ab 9:30 h wird die CDU an einem Stand in der Maximilianstraße Gelegenheit zum Gespräch und zur Unterschrift bieten. Auch in Speyerer Geschäften sollen  Unterschriftslisten ausgelegt werden. Flankierend dazu wird es Informationen in den sozialen Medien geben. 

„Der Sanierungsbedarf an der Brücke ist eklatant“, betont die CDU abschließend, „aber auch wir fragen uns, ob nicht ein Neubau die bessere Lösung gewesen wäre. Aber wenn nun - nur  - saniert wird, darf dies nicht nur für ein paar Jahre sein und muss so durchgeführt werden, dass Bürgerinnen und Bürger, Betriebe und öffentliche Einrichtungen nicht ins Chaos gestürzt werden. Ohne eine grundlegende Überarbeitung der Sanierungsplanung und möglichst ein 1-spuriges Offenhalten der Brücke auch während der Sanierung und weitere flankierende Maßnahmen ist aus unserer Sicht aber genau das zu befürchten“.



aktualisiert von Jörg Zehfuß, 15.03.2018, 08:56 Uhr


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