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CDU stellt Anfrage zu Grundwasseranstieg im Neuland

Unter dem 04.01.2014 bittet dei CDU-Fraktion um Klärung diverser Fragen im Zusammenhang mit dem vermeintlich gestiegenem Grundwasserspiegel im Neuland und bittet um Prüfung eventueller Lösungsmöglichkeiten.

Sehr geehrter Herr Eger,
sehr geehrter Herr Bühring,
im Neuland, und zwar insbesondere im Bereich des Renngrabens, tritt zunehmend das Problem auf, dass Keller im Wasser stehen oder alsbald zu stehen drohen. Die Anlieger erfüllt das, wie Sie sich denken können, mit großer Sorge, und es könnte sein, dass einzelne von ihnen sich in absehbarer Zeit an die Öffentlichkeit wenden.
Hier stellt sich die Frage, ob die Anlieger einem allgemeinen Lebensrisiko ausgesetzt sind oder ob es Einflüsse gibt, die im Verantwortungsbereich der Stadt liegen. Eine offenbar vorherrschende Meinung geht dahin, dass der Grundwasserspiegel steigt, seit die Stadtwerke die Trinkwasserförderung am Tafelsbrunnen zurückgeführt haben. Zusätzlich wird zum Teil in der erheblichen Verschlammung des Russenweihers ein Problem gesehen.
Ich bitte Sie sehr herzlich, diesem Problem nachzugehen und die hier aufgeworfenen Fragen zeitnah zu klären.
Ich halte dies nicht nur mit Blick auf den Gebäudebestand am Renngraben für erforderlich, sondern auch mit Blick auf das geplante Wohngebiet auf dem Gärtnereigelände Decker. Dieses dürfte etwa genauso tief liegen wie der Renngraben. Im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplans muss der Grundwasserproblematik meines Erachtens nachgegangen werden.
Sollte es einen Einfluss der verringerten Wasserförderung am Tafelsbrunnen auf den Grundwasserstand geben, könnte dies möglicherweise auch die Überschwemmung des Kugelfangs im letzten Jahr mit beeinflusst haben.
Ein weiteres Problem am Renngraben besteht wohl auch darin, dass der Kanal nur einen Durchmesser von 30 cm haben soll. Bei Starkregen stehen Teile der Straße unter Wasser. D. h. es gibt das Grundwasserproblem und zeitweilig zugleich ein Rückstauproblem beim Kanal.
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn wir zeitnah über diesen Gesamtkomplex ein Gespräch führen könnten. Mir käme es sehr entgegen, wenn das Gespräch am 13. Januar vor der Aufsichtsratssitzung geführt werden könnte. Es muss ja nicht allzu lange dauern. Ich könnte ab etwa 16 Uhr oder später bei den Stadtwerken sein.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Dr. Gottfried Jung
Fraktionsvorsitzender