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CDU will Konzept "Smart City" in Speyer voranbringen

Mit einem Schreiben an den OB v. 07.05.2014 will die CDU-Fraktion das Konzept der "Smart Cities" auch in Speyer voranbringen und schlägt eine Kooperation mit der SAP vor.
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
 
immer mehr Städte in Deutschland beginnen sich an dem Leitbild einer „Smart City“ auszurichten. Dieses Leitbild kennzeichnet Städte, die sich nachhaltig und ressourcenschonend entwickeln, neue Formen der Mobilität fördern, auf regionale Wertschöpfung achten und auf erneuerbare Energie setzen. Diese Ziele sollen unter Einsatz moderner Informationstechnologie und breiter Bürgerbeteiligung erreicht werden. Inzwischen gibt es vor allem in einigen Nachbarländern, aber auch weltweit, eine „Smart-City“-Bewegung. Die Europäische Union setzt gezielt Fördermittel ein, um „Smart Cities“ zu fördern. Sie hat zu diesem Zweck auch eine „Innovationspartnerschaft“ zwischen Wirtschaft und Kommunen begründet.
 
Aus unserer Sicht sollte sich auch Speyer das Leitziel einer „Smart City“ setzen. Mit dem Projekt „Speyer 100 % regenerativ“ sowie der Klimaschutz- und Energieleitlinie haben wir dafür schon einen Eckpfeiler beschlossen.
 
Wie wir oben bereits ausgeführt haben, bietet die moderne Informationstechnologie große Potentiale dafür, Städte nachhaltiger zu entwickeln, zum Beispiel mehr Energieeffizienz zu fördern oder die Elektromobilität auszubauen. Im Sinn der von der Europäischen Union gewünschten Innovationspartnerschaft zwischen Wirtschaft und Kommunen haben viele Unternehmen europaweit die Idee der „Smart City“ aufgegriffen und bieten Lösungen im Rahmen ihrer Unternehmenskompetenz an.
 
In nächster Nähe von Speyer befindet sich mit der SAP ein Weltkonzern, der sich hier ebenfalls einbringt und mit verschiedenen Städten kooperiert. Nicht nur die räumliche Nähe verbindet Speyer mit der SAP, sondern auch der Umstand, dass viele Mitarbeiter des Unternehmens in Speyer wohnen. Wir würden es deshalb sehr begrüßen, wenn Sie gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke Kontakt zur SAP aufnehmen und mit dem Unternehmen erörtern würden, welche Möglichkeiten einer technologischen Kooperation bestehen.
 
Wir haben in dieser Richtung vorsondiert und glauben, dass Ansatzpunkte für eine Kooperation gefunden werden können, und zwar gerade im Zusammenhang mit unserem Projekt „Speyer 100% regenerativ“, aber auch auf dem Gebiet neuer Formen der Mobilität, etwa mit Anwendungen im Bereich der Elektromobilität und der Bildung von Fahrgemeinschaften
 
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gottfried Jung
Fraktionsvorsitzender