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CDU stellt Antrag zur Beifuß-Ambrosie

Unter dem 21.06.2013 beantragt die CDU, Vorkommen der Beifuß-Ambrosie auf dem Gebiet der Stadt Speyer zu erfassen, sowie Maßnahmen gegen die Ausbreitung derselben einzuleiten.
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
die Beifußblättrige Ambrosie, kurz Beifuß-Ambrosie genannt, ist eine ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanzenart, die sich in weiten Teilen Europas ausgebreitet hat. Die Pollen der Beifuß-Ambrosie zählen zu den stärksten Allergie-Auslösern. Sie können zu schweren heuschnupfenartigen Symptomen oder gar zu Asthma führen. Schon kleinste Pollenmengen reichen für eine Reaktion aus.
In der Fernsehsendung „Report Mainz“ wurde kürzlich darüber berichtet, dass sich die Pflanze vor allem in Süddeutschland ausgebreitet habe. Sie müsse dringend bekämpft werden, um weitere Schäden zu vermeiden. Tatsächlich werde aber eine aktive Bekämpfung, wie sie in der Schweiz stattfinde, nur in Bayern und Baden-Württemberg durchgeführt, nicht jedoch in Hessen und Rheinland-Pfalz. Hier versage die Politik, wie in „Report Mainz“ ausgeführt wurde (http://www.swr.de/report//id=233454/did=11568806/pv=video/nid=233454/wmeyud/index.html).
In dem Fernsehbeitrag wurde von einem großen Vorkommen der Beifuß-Ambrosie in Speyer berichtet. Wir nehmen dies zum Anlass, Sie zu bitten, dem Stadtrat in seiner nächsten Sitzung folgenden Antrag zur Beschlussfassung vorzulegen:
 
  1. Die Verwaltung wird beauftragt, dem Stadtrat zu berichten, welche Erkenntnisse sie über das Vorkommen der Beifuß-Ambrosie hat.
  2. Die Verwaltung wird desweiteren beauftragt, zu berichten, welche Maßnahmen sie gegen das Vorkommen der Beifuß-Ambrosie ergriffen hat oder zu ergreifen gedenkt.
  3. Der Stadtrat spricht sich dafür aus, dass die Bürgerinnen und Bürger der Verwaltung Informationen über festgestellte Populationen der Beifuß-Ambrosie zukommen lassen.
  4. Der Stadtrat bittet den Oberbürgermeister, von der Landesregierung eine landesweite Strategie zur aktiven Bekämpfung der Beifuß-Ambrosie einzufordern.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gottfried Jung
Fraktionsvorsitzender