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CDU beantragt Prüfung des Beitritts zum "Gesund-Städte-Netzwerk"

 Unter dem 08.09.2013 beantragt die CDU-Fraktion ie Prüfung eines Beitritts der Stadt zum "Gesunde-Städte-Netzwerk".

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

auf der Grundlage der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung der Weltgesundheitsorganisation aus dem Jahr 1986 ist weltweit und allein in Europa in 29 Staaten mit über tausend Städten ein kommunales Netzwerk entstanden, das sich der Gesundheitsförderung verschrieben hat. Dem Gesunde Städte-Netzwerk in Deutschland gehören 70 Städte an. Mitglied des regionalen Netwerks Rheinland-Pfalz/Saarland sind die Städte Kaiserslautern, Mainz, Saarbrücken, Trier und Völklingen. In unserer rechtsrheinischen Nachbarschaft gehören die Städte Heidelberg und Mannheim dem Netzwerk an. Nähere Informationen sind im Internet unter www.gesunde-staedte-netzwerk.de zu finden.

Das Netzwerk dient vor allem als Aktions- und Lerninstrument, mit dem die Arbeit vor Ort im Sinn der Gesunde Städte - Konzeption unterstützt werden soll. Das Gesunde Städte-Netzwerk spricht in fachlicher und fachpolitischer Hinsicht fachübergreifend Mitarbeiter/innen der Gesundheitsverwaltung, der Sozialverwaltung, der Umweltverwaltung und der Stadtplanung, aber auch externe Stellen an. Nähere Informationen zu den Zielen, die verfolgt werden und eine Bewertung des Stellenwerts der Gesundheitsvorsorge auf kommunaler Ebene in einer für viele Kommunen finanziell sehr schwierigen Zeit enthält die beigefügte Würzburger Erklärung „Gesundheit möglich machen – Prävention stärken“ des Gesunde Städte-Netzwerks vom 6./7. Juni 2013.

Die Vorteile eines Beitritts zu dem Netzwerk sind darin zu sehen, dass ein know-how-Transfer für innovative Projektideen, verbunden mit einem Zugang zu ausgewiesenen Experten und best-practice-Beispielen stattfinden und ein stärkeres Engagement für die Gesundheitsvorsorge könnte.

Wir halten es für sinnvoll, einen Beitritt der Stadt Speyer zu dem Netzwerk zu prüfen. Dies sollte dann allerdings auf einer breiten Grundlage unter Beteiligung der Ärzteschaft, von Krankenkassen, interessierten Unternehmen, Verbänden und gesellschaftlichen Gruppen erfolgen.

Wir bitten deshalb, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung zu nehmen:

Die Verwaltung wird beauftragt, zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen die Aufnahmekriterien des Gesunde Städte-Netzwerks erfüllt werden können und damit ein Beitritt zum Netzwerk möglich ist, mit welchem Aufwand dies verbunden ist, und welche Einrichtungen außerhalb der Verwaltung für eine Beteiligung in Betracht kommen. Hierauf gestützt soll dem Stadtrat ein Beschlussvorschlag vorgelegt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Gottfried Jung
Fraktionsvorsitzender